Magnetfeldtherapie für Pferde und Hunde

Die Magnetfeldtherapie für Pferde und Hunde zielt darauf ab, durch den Einsatz künstlich erzeugter Magnetfelder positiv auf gestörte elektrische Prozesse im Körper der Tiere einzuwirken. Viele Prozesse, die in einem lebendigen Körper ablaufen, werden von elektrischen Ladungen angetrieben – von Nervenimpulsen bis zum Schlagen des Herzens. Störungen in diesem Energiefluss könnten demnach zu verschiedensten Beschwerden von Nervenleiden bis zu Stoffwechselproblemen führen.

Wirkungsweise der Magnetfeld-
therapie bei Pferden und Hunden

In der Luftspule des Therapiegeräts gelagerte Körperteile – genauer gesagt, deren Knochen- und Weichgewebe – werden während der Therapie von elektromagnetischen Feldern durchdrungen, ohne davon erwärmt zu werden. Auf diese Weise wird eine verbesserte Durchströmung des Gewebes (Perfusion) erreicht.

Die Fließeigenschaften des Blutes werden verbessert, da sich Blutgefäße bis auf die kapillare Ebene erweitern. Gleichzeitig soll der Sauerstoffpartialdruck (pO2) erhöht werden, um dem Organismus eine effizientere Nutzung des verfügbaren Sauerstoffs zu ermöglichen.

Dadurch sollen folgende positive Effekte gefördert werden:

  • Die Aktivierung des Zellstoffwechsels.
  • Eine direkte toxische Wirkung auf aerobe und anaerobe Mikroorganismen.
  • Blockierung von Toxinproduktionen im Organismus.
  • Anregung der Phagozytose der Makrophagen und Granulozyten im hypoxischen Gewebe.
  • Stimulierung der Angioneogenese mit Ziel der Neubildung von Zellen und Gewebe.
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Mögliche Anwendungen der Magnetfeldtherapie für Pferde und Hunde

Hier ein Überblick über die verschiedenen Bereiche, für welche die Magnetfeldtherapie für Pferde und Hunde angeboten wird:

  • Weichteilverletzungen – zum Beispiel an Sehnen, Kapseln oder Bändern.
  • Schlecht heilende Verletzungen der Knochen.
  • Bei degenerativen Gelenkerkrankungen (zum Beispiel Arthrose, auch akut), die den Stütz- und Bewegungsapparat betreffen.
  • Behandlung von Sportverletzungen.
  • Gegen Stoffwechselstörungen.
  • Bei Durchblutungsstörungen des Gewebes.
  • Zur Behandlung rheumatoider Arthritis – sowohl akut als auch degenerativ.
  • Bei Neuralgien und Nervenwurzelreizsymptomen, die den Stütz- und Bewegungsapparat betreffen.
  • Bei Tinnitus.

Nebenwirkungen und Kontraindikatoren

Es sind weder Nebenwirkungen noch Kontraindikatoren für die Anwendung dieser Therapieform am Tier bekannt. Dennoch sollte die PMF-Therapie bei folgenden Krankheitsbildern vermieden werden: Fieber, akute Infektionen, Tumore und Trächtigkeit. Schwangere Frauen sollten vorsichtshalber ebenfalls mindestens einen Meter Abstand zum PMF-Gerät und dessen starkem Magnetfeld halten.

Anmerkungen zur Magnetfeldtherapie

Alle Lebensvorgänge basieren maßgeblich auf elektromagnetischer Energie. Dies gilt besonders für die Stoffwechselprozesse der einzelnen Zellen. Therapien mit Magnetfeldern haben einige Tradition, doch bis vor Kurzem konnte das theoretisch-wissenschaftliche Fundament den von der modernen Medizin geforderten Qualitätsansprüchen noch nicht genügen.

Den Verfahren dieser Therapieform ist gemeinsam, dass stets mithilfe magnetischer Induktionsfelder elektrische Spannungen im Körper induziert werden. Ähnliche Vorgänge laufen beispielsweise in der Sekundärspule eines Transformators ab.

Die erzeugte Spannung wirkt auf die körpereigenen Ionen ein, da sie wegen der Dipoleigenschaften der Membranen als zusätzliche Kraft den natürlichen Ionenaustausch fördert. Besonders hilfreich ist ein solcher Impuls für das biologische System, wenn die Frequenz der magnetischen Impulse sich mit der Eigenfrequenz laufender Stoffwechseltransfers deckt.

Umfassende Untersuchungen ergaben, dass vor allem definierte pulsierende elektromagnetische Felder ausreichende Reize für verschiedene Zellstoffwechselfunktionen setzen. So ließen sich die Biosyntheseleistungen der Chondrozyten, Fibrolasten und Osteozyten steigern. Gleichzeitig kann ein verstärkter Einbau von Sulfat und Thymidin in die Chondrozyten erzielt werden.

Da auf diese Weise die Regeneration degenerativ veränderten Gewebes eingeleitet wird, lässt sich die positive Wirkung pulsierender Elektromagnetfelder im Rahmen der Arthrose-Therapie erklären.

Kontaktieren Sie mich gern bei allen weiteren Fragen
zu dieser Therapieform bei Hunden und Pferden.

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