Cranio-Sacrale Therapie für Pferde und Hunde

Die Cranio-Sacrale Therapie für Pferde und Hunde ist eine Therapieform, welche viel mit der Osteopathie gemeinsam hat. Tatsächlich hat sich die Cranio-Sacrale Therapie aus der kraniosakralen Osteopathie heraus entwickelt. Beiden Verfahren ist gemein, dass hier fast ausschließlich mit den Händen gearbeitet wird. Schonende Handgriffe im Schädelbereich, im Nacken, entlang der Wirbelsäule oder an den Extremitäten sollen Blockaden, Spannungen oder Funktionsstörungen des Organismus aufspüren und bei deren Korrektur helfen.

Der Name dieser Therapie leitet sich von den lateinischen Wörtern "cranium" für Schädel und "sacral" für alles das Kreuzbein betreffende ab. Alle Knochen des Schädels sowie das Kreuzbein führen kaum merkbare, rhythmische Bewegungen durch. Zudem verfügen auch alle Gewebestrukturen über eine subtile Beweglichkeit. Die minimalen Bewegungen von Schädel und Kreuzbein werden durch das rhythmische Pulsieren der Gehirnflüssigkeit – des Liquors – verursacht. Für meine geübten Hände sind diese Bewegungen im gesamten Körper des behandelten Pferdes oder Hundes zu spüren.

Vom Kopf verläuft die Hirnhaut durch den Rückenmarkskanal bis hin zum Kreuzbein. Das Rückenmark ist vom feinen Gewebe der Hirnhaut ummantelt. Von jedem Rückenwirbel aus verzweigen sich links und rechts Nervenstränge durch die Hirnhaut und führen zu Organen, den Muskeln oder den Sinneszellen der Haut. Die Gehirnflüssigkeit liegt zwischen Rückenmark, Gehirn und Gehirnhaut, wo sie in einem hermetisch abgeschlossenen Mechanismus um Gehirn und Rückenmark herum zirkuliert. Die Dura Mater überträgt diese Bewegungen auf den Schädel, weshalb die Schädelknochen sich minimal gegeneinander bewegen.

Das Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung des freien Flusses des Kranialrhythmus im gesamten Körper, um somit die körpereigenen Selbstheilungskräfte in Gang zu setzen.

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Cranio-Sacrale Therapie – Anwendungsbereiche bei Hunden und Pferden

Ist das Cranio-Sacrale System im Ungleichgewicht, kann sich dies negativ auf die Durchblutung und den Bewegungsapparat von Hunden oder Pferden auswirken. Derartige Störungen äußern sich mitunter auch in der Körperhaltung und im Verhalten der Tiere – diese wirken niedergeschlagen und unmotiviert oder zeigen Verweigerungsreaktionen. Für Pferde können Stürze besonders gefährlich sein und das Cranio-Sacrale System schädigen. Es empfiehlt sich daher, das Tier nach einem Sturz sofort untersuchen zu lassen.

In den folgenden Bereichen kann die Cranio-Sacrale Therapie bei Tieren eingesetzt werden:

  • Zum Lösen von Gelenkblockaden.
  • Zur Behandlung von Rücken- oder Gelenkschmerzen.
  • Bei Beschwerden der Muskeln und Sehnen.
  • Bei Infektionen oder starker Infektanfälligkeit.
  • Zur Untersuchung und Behandlung nach Stürzen oder anderen Unfällen.
  • Bei Verletzungen an der Wirbelsäule.
  • Zur Behandlung von Stoffwechselkrankheiten.
  • Bei neurologischen Krankheiten.
  • Bei Schwierigkeiten, aufzustehen.
  • Taktfehler und Probleme beim Reiten (beim Pferd).
  • Gegen Lahmheiten.

Übrigens ist die Cranio-Sacrale Therapie auch bei Katzen und anderen Kleintieren möglich.
Kontaktieren Sie mich gern, wenn Sie weitere Fragen zu dieser Behandlungsform haben.

Ich freue mich darauf, Ihren Tieren zu helfen.