Lasertherapie und Magnetfeldtherapie



   


Lasertherapie


Wirkprinzip der Lasertherapie (LLLT2):

Laserstrahlen sind energiereiche, kohärente und monochromatische Lichtwellen. In kontrollierter Dosis und bei bestimmten Wellenlängen, zeigt dieses Licht positive Auswirkungen auf lebende Zellen.

Wichtige Wirkmechanismen der Lasertherapie sind die Vermehrung kollagener Fasern und Förderung der Kapilarisation. Diese Faktoren sind besonders im Bereich der Wundheilung von Bedeutung. Auch die Zugfestigkeit in Wundbereichen lässt sich durch die Lasertherapie deutlich steigern.

Im Bereich der Sportmedizin kommen vor allem die nicht dem Laserlicht verbundenen erhöhten Enzymaktivitäten zum Tragen. Ein Beispiel hierfür ist die Lactotdehydrogenase, die einer Übersäuerung der Muskulatur entgegen wirkt.

Weitere Informationen auf Anfrage.


Typische Indikationen für den Einsatz des MULTIPROG:

Das Lasertherapiegerät MULTIPROG wird hauptsächlich zur Wundheilung und Behandlung von beschädigtem Gewebe sowie des Bewegungsapparates in der Orthopädie eingesetzt. Der MULTIPROG bietet außerdem die Möglichkeit der Laserakupunktur. IM Einzelnen können folgende Indikationen unterstützend mit dem Laser behandelt werden:

Haut:
Dermatosen, Herpes (Herpes simplex labiales, zoster usw.), Akne, Ekzeme, Erytheme, Hordeolum, Entzündungen

Gewebe:
Wunden, gestörte Wundheilung, Nachbehandlung von Operationswunden, Ulcera, Nebenbehandlung, Sonnenbrand, Verbrennungen, Erfrierungen, Dekubitus, Hämatome, Nekrosen

Gefäße:
Förderung der Durchblutung (Wundheilung) durch kollaterale Gefäßneubildung, Anregung der Lymphe, Verminderung von Ödemen

Entzündungen:
Alle Arten von Entzündungen und Ödemen (u.a. Lymphozytenaktivierung), Rheuma, Epikodilitis, Arthritis

Knochen/ Gelenke:
Knochenregeneration, beschleunigte Kallusbildung, Knorpelschöden, Traumen (stumpfe Sportverletzungen), Remineralisierungsbeschleunigung, Osteoporose, Klazifikation, Arthrosen

Wirbelsäule:
Spasmen, Verspannungen, Distorsionen, HWS-, Bws- und LWS-Syndrome

Nerven:
Förderung der Nervenheilung bei Läsionen oder Rupturen, Parsen, oder Parästhessien, Neuretiden, Neuralgien, Nervenschmerzen

Schmerzen:
Schmerzlinderung (Anhebung der Reizschwelle, Endorphine)





Magnetfeldtherapie


Wirkprinzip des Therapiesystems:

Die in der Luftspule gelagerten Körperteile (Knochen- und Weichgewebe) werden - ohne davon erwärmt zu werden - während der Therapie von den elektromagnetischen Feldern durchdrungen.

Dies führt zur Steigerung der Perfusion (Durchströmung) des Gewebes durch Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes, zur Erweiterung der Gefäße bis in den kapillaren Bereich und zur Ehöhung des Sauerstoffpartialdrucks (pO2), d.h. verbesserte Sauerstoffutilisation (hierdurch: Aktivierung des Zellstoffwechsels, direkte toxische Wirkung auf aerobe und anaerobe Mikroorganismen, Blockierung der Toxinproduktion, Anregung der Phagozytose von Makrophagen und Granulozyten im hypoxischen Gewebe, Stimulierung der Angioneogenese).

Weitere Informationen auf Anfrage.


Indikationen
- Weichteilverletzungen (Sehnen, Kapseln, Bänder)
- Schlecht heilende knöcherne Verletzungen
- Degenerative Gelenkserkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates (Arthrose, auch akut)
- Sportverletzungen
- Stoffwechselstörungen
- Durchblutungsstörungen im Gewebe
- Rheumatoide Arthritis (akut und degenerativ)
- Neuralgien und Nervenwurzelreizsymptome im Stürz- und Bewegungsapparat
- Tinnitus

Wirkungsweise
Durch die Steigerung der Perfusion des Gewebes wird die Flieseigenschaft des Blutes verbessert, Gefäße erweitern sich bis in den kapillären Bereich und der Sauerstoffpartialdruck (pO2) wird somit erhöht.

Daraus resultiert eine
- Aktivierung des Zellstoffwechsels
- Direkte toxische Wirkung auf anerobe Mikroorganismen
- Blockierung der Toxinproduktion
- Stimulierung der Angioneogenese (Neubildung von Gewebe und Zellen).

Nebenwirkungen und Kontraindikationen
Nebenwirkungen und Kontraindikationen sind nicht bekannt. Sie sollten jedoch bei folgenden Krankheitsbildern die PMF-Therapie nicht anwenden: Fieber, Akute Infektionen, Tumore, Trächtigkeit (schwangere Patientenhalter sollten einen Meter Abstand zum PMF-Gerät halten).





"Magnetische Energie ist die elementare Energie von der das gesamte Leben des Organismus abhängt."
Werner Heisenberg - Physiker


Alle Lebensvorgänge, insbesondere der Stoffwechsel jeder einzelnen Zelle, basieren maßgeblich auf elektromagnetischer Energie. Die Magnetfeld-Therapie hat Tradition; das theoretisch-wissenschaftliche Fundament genügte jedoch bis vor kurzem nicht den von der modernen Medizin geforderten Qualitätsansprüchen.

Die verschiedenen Verfahren ist gemeinsam, dass dabei stets mittels eines magnetischen Induktionsfeldes - wie in der Sekundärspule eines Transformators - eine elektrische Spannung im Körper induziert wird, die auf die körpereigenen Ionen wegen der Dipoleigenschaften an Membranen als Zusatzkraft wirksam ist und den natürlichen Ionenaustausch unterstützt.

Ein Impuls auf das biologische System im Augenblick eines Stoffwechseltransfers ist besonders dann sinnvoll, wenn die Frequenz dieser Impulse der Eigenfrequenz des Transfervorgangs entspricht.

Umfassende Untersuchungen haben gezeigt, dass es besonders definierte pulsierende elektromagnetische Felder sind, die adäquate Reize für den Zellstoffwechsel setzen, z.B. für die Biosyntheseleistung der Chondrozyten, Fibroblasten und Osteozyten. In Laborversuchen wurden unter anderem die Steigerung der Kollagensynthese nachgewiesen, ebenso der verstärkte Einbau von Sulfat und Thymidin in die Chondrozyten.

Die hierdurch eingeleitete Regeneration degenerativ veränderter Gewebe erklärt die positive Wirkung pulsierender elektromagnetischer Felder bei der Arthrose-Therapie. Die schon früher nachgewiesene Verbesserung der Sauerstoffutilisation durch Gefäßerweiterung, bessere Blutfließeigenschaften und Anstieg des Sauerstoffpartialdrucks ergänzen die therapeutische Palette.